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Harninkontinenz

Der unfreiwillige Verlust von Urin (Harninkontinenz) zählt für die Betroffenen noch immer zu den großen Tabuthemen. Etwa jede dritte oder vierte Frau leidet – manchmal auch nur vorübergehend – an einer „schwachen Blase“. Dabei kann es Frauen jedes Alters treffen. Besonders betroffen sind Frauen nach der Schwangerschaft, übergewichtige Frauen oder Frauen mit schwacher Beckenbodenmuskulatur sowie Frauen in und nach den Wechseljahren. Harninkontinenz stellt dabei kein einheitliches Krankheitsbild dar. Die Symptome der Inkontinenzformen ähneln sich zwar, die Behandlungsansätze sind aber sehr unterschiedlich. Oft spielen bei einer Harninkontinenz nicht nur körperliche, sondern auch psychische Ursachen eine Rolle.

Als Betroffene sollten Sie diese Erkrankung keinesfalls als unabänderliches Schicksal hinnehmen. Um eine wirkungsvolle Behandlungslösung für Ihren Fall zu finden, ist es wichtig, vorab eine präzise Diagnostik durchzuführen. Mit einer gezielten Behandlung kann eine Harninkontinenz fast immer erfolgreich therapiert werden, selbst dann, wenn die Inkontinenz über einen längeren Zeitraum bestanden hat.